Hier nur einige der Antworten, die J.K. Rowling zu den vielen Fragen, die ihr gestellt werden, im Laufe der Jahre gegeben hat.
Meine Verleger, Agenten, Freunde, Verwandten und auch Nachbarn werden ständig von Leuten angesprochen, die gerne möchten, dass ich ihr Buch signiere. Die traurige Wahrheit ist, dass ich all diese Bücher selbst dann nicht signieren könnte, wenn ich nicht mehr schreiben, essen oder schlafen würde. Bücher signiere ich heute nur noch für Wohltätigkeitsorganisationen oder unter ganz besonderen Umständen. Also senden Sie mir bitte, bitte, bitte nicht Ihre Bücher zum Signieren, denn diese kommen gar nicht mehr bei mir an und werden ohne meine Unterschrift an den Absender zurückgesendet.
Aufgrund der äußerst hohen Nachfrage nach handsignierten Büchern von J.K. Rowling sind diese mittlerweile bestimmten Wohltätigkeitsorganisationen vorbehalten oder werden nur unter ganz besonderen Umständen vergeben. Leider gibt es jedoch skrupellose Geschäftemacher, die nur allzu bereit sind, diese Lücke zu füllen und die Gutgläubigkeit von Harry-Potter-Fans auszunutzen, so dass hier ein Warnhinweis angebracht ist.
Da es in den letzten Jahren leider zu einem beträchtlichen Anstieg an gefälschten Signaturen gekommen ist, sind Bücher, die seit der Veröffentlichung von Harry Potter and the Deathly Hallows (Harry Potter und die Heiligtümer des Todes) im Jahre 2007 einschließlich ihres neuen Romans The Casual Vacancy (Ein plötzlicher Todesfall) von J.K. Rowling handsigniert wurden, mit einem Hologramm als Echtheitsnachweis versehen.
Alle anderen Echtheitsnachweise wie beispielsweise Echtheitszertifikate, die einem handsignierten Buch beigefügt sind, sind weder echt noch authentisch.
Falls Sie vorhaben, ein handsigniertes Buch zu erwerben, das vor 2007 veröffentlicht wurde, so sollten Sie vorsichtig sein, da nicht garantiert werden kann, dass die Unterschrift wirklich echt ist.
Wir sind leider nicht in der Lage, die Echtheit von Unterschriften nachzuprüfen. Falls Sie es jedoch wünschen, eine solche Überprüfung vornehmen zu lassen, so empfehlen wir Ihnen, sich mit dem folgenden Antiquar in Verbindung zu setzen, der als anerkannte Autorität für Unterschriften von J.K. Rowling gilt:
Jon Gilbert bei Adrian Harrington Books.
Anschrift: Adrian Harrington Books, 54 Kensington Church Street, Kensington, London W8 4DB, Vereinigtes Königreich.
Tel.: 0044 207 937 1465; Fax: 0044 207 368 0912
E-Mail: jon@harringtonbooks.co.uk
Nein, ich glaube an harte Arbeit und glückliche Umstände und dass eines oft zum anderen führt.
Gryffindor, wie ich hoffe. Mut ist für mich eines der wichtigsten Dinge.
Ja. Bereits mit sechs Jahren, als ich an meinem ersten Buch schrieb, wusste ich, dass ich Schriftstellerin werden wollte. Es war ein geniales Buch über ein Kaninchen mit dem Namen „Rabbit“. Ich gab es meiner Mutter und sie sagte das, was Mütter immer sagen: „Das ist toll“ und „Das ist sehr, sehr gut.“ Ich stand vor ihr und dachte: „Gut, dann veröffentlichen wir es.“ Dies klingt natürlich etwas komisch, wenn ein sechsjähriges Kind so etwas denkt. Ich weiß auch nicht, woher das kam, aber so war es.
Als Kind habe ich so gut wie alles gelesen. Meine Lieblingsbücher für junge Leser sind auf jeden Fall das Buch I Capture the Castle von Dodie Smith, das ich wirklich liebe, The Little White Horse von Elizabeth Goudge und alle klassischen Kinderbücher. Ich liebe E. Nesbit—ich finde sie großartig und identifiziere mich stark mit ihrer Art zu schreiben. Ihre Kindercharaktere sind sehr real, und sie hat viele Dinge geschrieben, die zu ihrer Zeit als bahnbrechend galten.
Meine Verleger leiten alle Briefe an mich weiter. Ich befürchte allerdings, dass ich aufgrund der enormen Größe meines Postsacks, den ich jede Woche bekomme, weder in der Lage bin, einzelne Fragen zu beantworten oder Ihre Geschichten und Ideen zu kommentieren, noch Autogrammkarten oder Fotos zu signieren (siehe oben ‚auch wenn ich nicht mehr schreiben, essen oder schlafen würde‘). Das tut mir wirklich leid!
Ich möchte hier nicht den gesamten Schrecken meines peinlichsten Momentes darlegen, was ich aber sagen kann, ist, dass sich dieser 1984 in einem Pub in Exeter (an der Südküste Englands, wo ich zur Universität ging) zutrug und auf einem von mir erzählten Witz beruhte, der in spektakulärer Weise nach hinten losging. Das gesamte Debakel wurde von meiner Freundin Pauline genauestens beobachtet (, die ich natürlich bei Laune halten muss, damit sie davon nichts weitererzählt).
Zuallererst müssen Sie etwas schreiben, was ein Verleger veröffentlichen möchte. Sie brauchen nicht mehrere, sondern nur einen Verleger, und es kann eine Weile dauern, bis Sie diesen gefunden haben – wenn Sie also von allen existierenden Verlegern abgelehnt worden sind, sollten Sie die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass das, was Sie geschrieben haben, nicht zur Veröffentlichung geeignet ist. Als nächstes müssen Sie mit dem Verleger entweder direkt (empfehlenswert, wenn Ihnen dies möglich ist) oder über einen Agenten Kontakt aufnehmen, der in Ihrem Auftrag handelt. Die Adressen der besten Agenten und Verleger finden Sie in der jährlich neu erscheinenden Ausgabe des ‚The Writer's and Artist's Yearbook‘. Stellen Sie sicher, dass Sie sich an die richtige Person/Personen wenden, und senden Sie bspw. keine Science-Fiction-Literatur an Verleger medizinischer Fachbücher. Dann warten und beten Sie! Genau auf diese Weise wurde auch Harry Potter veröffentlicht.
Ich habe in den letzten paar Jahren einige Brieffreundschaften geschlossen (auch wenn ich manchmal etwas unzuverlässig im Antworten bin, wenn ich hart arbeite!!), aber, um ehrlich zu sein, habe ich einfach keine Zeit für noch mehr Brieffreunde. Meine Kinder nehmen viel Zeit in Anspruch und müssen natürlich zuerst kommen: Dem Rest von Ihnen stehen Millionen anderer Brieffreunde zur Verfügung, während sich meine Kinder aber keine alternative Mutter aussuchen können. Sie benötigen meine Zeit also am meisten.
Das wollte ich schon immer... sobald ich wusste, was ein Schriftsteller ist, wollte ich auch einer sein. Ich habe das perfekte Naturell für einen Schriftsteller, d.h. ich bin absolut zufrieden, wenn ich allein in meinem Zimmer sitze und Dinge ausdenken kann.
Materiell gesehen ist es unser Haus im Norden von Schottland, wo es sehr friedlich ist und wir viel Spaß mit Familie und Freunden haben. Aber wahrscheinlich ist das Allerbeste, was mir meine Einkünfte beschert haben, dass ich mir keine Sorgen mehr machen muss. Ich habe nicht vergessen, wie es sich anfühlt, wenn man sich Sorgen darüber macht, ob man genug Geld hat, die nächste Rechnung zu bezahlen. Nicht mehr darüber nachdenken zu müssen, ist der größte Luxus in der Welt.
Seit langer Zeit schon verspreche ich meinen Fans eine Enzyklopädie über die Welt von Harry, und ich habe mit den Arbeiten daran begonnen – einige dieser Inhalte bilden auch die neuen Inhalte von Pottermore. Diese Aufgabe wird wahrscheinlich sehr viel Zeit kosten, aber wenn sie einmal geschafft ist, werde ich sämtliche Honorare an Wohltätigkeitsorganisationen spenden.
Ich habe mich immer geweigert, diese Frage mit ‚niemals‘ zu beantworten, da ich denke, dass es unklug wäre, etwas auszuschließen, was ich vielleicht in einigen Jahre tun möchte. Allerdings habe ich im Moment noch keine Pläne, einen weiteren Harry-Potter-Roman zu schreiben, da ich glaube, dass ich die Geschichte um Harry in den sieben bereits veröffentlichten Büchern schön abgerundet habe.
@jk_rowling auf Twitter bin ich – obwohl ich nicht sehr oft twittere, und dies die offizielle Facebook-Seite ist: www.facebook.com/JKRowling. Allerdings scheinen diese falschen J.K. Rowlings recht aufregende Leben zu führen...